Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Malte Vieregge
Dr. med. Sebastian Vieregge

Sportmedizin

Allgemeines zur Sportmedizin

Sportmedizin beinhaltet diejenige theoretische und praktische Medizin, welche den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie den von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe untersucht, um die Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation sowie dem Sporttreibenden dienlich zu machen.

Definition

Diese Beschreibung von Wildor Hollmann (1958) wurde 1977 als offizielle Definition vom Weltverband für Sportmedizin (FIMS) übernommen und lautet in der englischen Fassung: „Sports medicine embodies theoretical and practical medicine which examines the influence of exercise, training and sports, as well the lack of exercive, on healthy and unhealthy people of all ages to produce results that are conclusive to prevention, therapy and rehabilitation as well as beneficial for the athlete himself“.

Aufgaben

Im Gegensatz zu den meisten medizinischen Fachgebieten ist Sportmedizin nicht diagnose- oder organbezogen, sondern untersucht die Bedeutung
der körperlichen Aktivität für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Zentrales Anliegen ist dabei die Erforschung der Wirkungen körperlicher Aktivität
bzw. des Bewegungsmangels auf den Organismus.

Allgemein ausgedrückt: Sportmedizin befasst sich mit den medizinischen Fragen von Bewegung und Sport.

In Deutschland wird „Sportmedizin“ im Rahmen einer fachübergreifenden ärztlichen Zusatz-Weiterbildung vermittelt.

Typische Sportlererkrankungen und -verletzungen sind der Tennisarm, der Tennisellenbogen, das Läufer-, Jumper- bzw. Fußballerknie, der
Skidaumen, die Boxernase, das Ringerohr sowie Ermüdungsfrakturen unter vielen anderen.